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Tischlerei-Museum Timme

Vorschaubild

Christoph Timme / Rüdiger Timme

Ostendstr. 2
39365 Eilsleben

Telefon (039409) 502
Telefax (039409) 9515

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.tischlereimuseum-timme.de

Auf einem alten Vierseit-Bauernhof in Eilsleben im Bördekreis hat Rüdiger Timme eine Sammlung zusammengetragen, die seinesgleichen sucht. In einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus befindet sich zum Beispiel eine alte Tischlerei für einen Allein-Meister. Ordentlich aufgereiht und gut sortiert liegen oder hängen die Werkzeuge im kleinen Raum. Das Tischlereimuseum mit mehreren historischen Werkstätten erstreckt sich über zehn Räume auf 350 Quadratmeter. Wo einst Pferde, Kühe oder Schweine standen kann der Besucher heute eine Böttcherei, Zimmerei und eine Drechsler-Werkstatt sehen. In der Stellmacherei ist zu erfahren, wie ein hölzernes Wagenrad entsteht.

In jedem Ausstellungsraum wird der Besucher neu fündig. Schon die Miniatur-Tischlerwerkstatt von 1950 löst Staunen aus, eine andere Größenordnung nimmt dagegen ein hölzernes Wasserrohr ein, das bei Erdarbeiten in Wernigerode gefunden wurde. Die Herstellung solcher Wasserrohre wird mit einer fünf Meter langen Bohrvorrichtung und originalen fast drei Meter langen Bohrern dargestellt.

Etwa 1500 Hobel gehören zur Sammlung des Meisters. Ein großer Teil davon sind Profilhobel, einigen ist auch das mit ihnen gehobelte Profil zugeordnet. 150 historische Fenster verschiedener Stilepochen begeistern nicht nur den fach- und sachkundigen Besucher. Zu sehen sind Werkzeuge aus Deutschland, England, Frankreich, Holland, Österreich, Japan, USA und China. Hölzerne und gusseiserne Maschinen sowie andere technische Geräte runden das Bild ab.

Für Kinder stehen mehrere Hobel- und Schnitzbänke bereit, an denen die alten Techniken ausprobiert werden können.

Das Tischlereimuseum öffnet zum Tag des Museums am 20. Mai, zum Tag des offenen Denkmals im September oder nach Vereinbarung

Text und Fotos: Hartmut Beyer


Aktuelle Meldungen

Wasserkraftwerk Tandala - Unterstützung aus Deutschland

(09.07.2021)

Während die Bauarbeiten am Ijangala-Fluss in vollem Gang sind, kommt nicht nur finanzielle Hilfe aus Deutschland. In Eilsleben wird in diesen Tagen eine Containerladung mit technischen Dingen für das Wasserkraftwerk zusammengestellt.

Hier ein Links zum aktuellen Zeitungsartikel darüber: Kraftwerk im Bau: Eilsleben schickt Schiffsladung nach Afrika (volksstimme.de)

[Artikel in der Volksstimme vom 10.7.2021]

Foto zur Meldung: Wasserkraftwerk Tandala - Unterstützung aus Deutschland
Foto: Wasserkraftwerk Tandala - Unterstützung aus Deutschland

Wasserkraftwerk Tandala - Naturgewalten gebändigt

(06.07.2021)

Der Sandsack-Damm steht. Nun gehen die Arbeiten zur Gründung der Staumauer im trockengelegten Flussbett weiter. Auf dieser Seite schließt die Staumauer an den steilen Felsen an, der dafür schon ausgearbeitet wurde. Mit einem Gerüst aus Latten und Brettern lassen sich die späteren Maße der Staumauer festlegen.

Auch am Fundament für das Turbinenhaus wird weiter gearbeitet. Nachdem das abgerutschte Erdreich hinausgeschippt wurde, lassen sich jetzt schon die Konturen erkennen. Zunächst soll der Boden für den unterirdischen Abflusskanal betoniert werden. Die notwendige Packlage aus Bruchsteinen wurde bereits vorbereitet.

Foto zur Meldung: Wasserkraftwerk Tandala - Naturgewalten gebändigt
Foto: Die Baugrube für das Turbinenhaus

Wasserkraftwerk Tandala - Erster Beton

(08.06.2021)

Die Blind- bzw. Ausgleichs-Schicht ist auf einer Länge von 15 Metern betoniert. Auf dieser wird später der Fuß des Wehrs gegossen. Diese Ebene wird bis zum linken Ufer beibehalten werden (zusätzliche 6-7 Meter). Am anderen Ufer wird gerade die Stabilität der Felsen geprüft. In der nächsten Woche wird das Wasser umgeleitet und fließt dann auf dieser Seite über die Blind-Schicht.
 

[Spenden-Flyer]

Foto zur Meldung: Wasserkraftwerk Tandala - Erster Beton
Foto: Blick über die Baustelle

Wasserkraftwerk Tandala - Inspektion durch den Direktor

(27.05.2021)

Der Direktor und die Leitung des Diakoniezentrums begutachten die Baustelle und legen selbst mit Hand an.

Foto zur Meldung: Wasserkraftwerk Tandala - Inspektion durch den Direktor
Foto: Wasserkraftwerk Tandala - Inspektion durch den Direktor