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Winterwanderung

01.03.2018

Ronny Schoof › Volksstimme
Eilsleben auf besondere Weise erkunden

Nicht durch Feld und Flur, sondern quer durchs Dorf haben die Organisatoren der ersten Eilsleber Winterwanderung ihre Gäste geschickt.

 

Eilsleben l Dieser neue Ansatz zur Winterwanderung habe gefruchtet, zeigte sich Klaus-Dieter Fuhrmann vom Helfer- und Organisatorenkreis zufrieden, nachdem alle zehn Wandertrupps die Dorfrallye bewältigt hatten und gut gesättigt beim geselligen Miteinander in der Sporthalle die Premiere Revue passieren ließen.

Wir haben im Sportverein seit 1990 alljährlich eine Kohlwanderung veranstaltet“, erklärt Fuhrmann, warum man sich jetzt auf neue Wege begab, „mussten zuletzt aber deutlich abnehmendes Interesse daran zur Kenntnis nehmen. Also haben wir versucht, einfach mal was Neues anzubieten, um die Leute zu mobilisieren. Ich denke, das hat geklappt, denn wir hatten über 60 Teilnehmer.“

Über 60 Teilnehmer

Zehn Stationen galt es abzuklappern, und freilich waren diese über alle Ecken und Enden der Ortschaft verteilt – am Bahnhof etwa mussten die Dreier- bis Sechsergruppen Tennisbälle in Eimer hüpfen lassen, am Wasserturm bei einem Leiterspiel geschickt zusammenarbeiten, am Sportplatz Gummistiefel auf Weite schleudern, sich am Rathaus beim kniffligen Heimatquiz bewähren sowie Selfie-Beweisfotos an der Bärburg und der Eisenbahnbrücke nach Hakenstedt knipsen.

Im Abstand von sechs Minuten wurden ab Sporthalle jeweils zwei Teams auf die Etappenreise geschickt, eines im Uhrzeigersinn, das andere in die entgegengesetzte Richtung. So traf man sich unterwegs irgendwann, und an den Stationen herrschte regelmäßiger Betrieb.

Zehn Stationen

Der Wettkampfgedanke stand dabei zwar nicht im Vordergrund, motivierte aber zusätzlich, denn es gab Punkte für jede Station und am Ende auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. „Team Wasserturm“ sicherte sich die Siegertorte, „Die glorreichen Sechs“ freuten sich auf Platz zwei über Sektflaschen, und die Schützengilde auf Rang drei hatte die Lacher auf ihrer Seite: Sie wurde ganz gesund mit einem Beutel Äpfel belohnt.